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AMAG: Zweistelliges Wachstum von Umsatz und EBITDA in 2015

  • Weiterhin hohes Marktwachstum bei Aluminiumprodukten
  • Steigerung von Umsatz und EBITDA trotz Aluminiumpreisrückgangs:
    • Umsatzsteigerung um 11 % auf 913,3 Mio. EUR
    • EBITDA mit 126,7 Mio. EUR um 10 % über dem Vorjahreswert
  • Dividendenvorschlag von 1,20 EUR je Aktie unverändert im Vergleich zum Vorjahr
  • Erfolgreiche Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklung

 

Die Geschäftsentwicklung der AMAG Austria Metall AG war im Jahr 2015 von einer deutlichen Verbesserung von Umsatz und dem operativen Ergebnis (EBITDA) geprägt.


Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Umsatz und EBITDA legten im Vergleich zum Vorjahr jeweils im zweistelligen Prozentbereich zu. Mit unseren am Standort Ranshofen hergestellten Recycling-Gusslegierungen und Walzprodukten konnten wir eine deutliche Ergebnissteigerung erzielen und den aluminiumpreisbedingten Ergebnisrückgang unseres 20 %igen Anteils an der kanadischen Elektrolyse Alouette mehr als kompensieren.“


Der Umsatz der AMAG-Gruppe stieg um 11,0 % von 823,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 913,3 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 10,5 % von 114,7 Mio. EUR auf 126,7 Mio. EUR.

 

Die AMAG erzielte im Geschäftsjahr 2015 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 57,6 Mio. EUR nach 59,0 Mio. EUR im Vorjahr. Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern lag mit 42,7 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 59,2 Mio. EUR, welcher von positiven Sondereffekten im Bereich der latenten Steuern und des Finanzergebnisses beeinflusst
wurde.

 

Dividende unverändert zum Vorjahr

Die Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA) spiegelte sich auch in einem höheren Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit wider. Dieser stieg um 15,5 % auf 109,9 Mio. EUR (2014: 95,2 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung dieser positiven Entwicklung schlägt der Vorstand der Hauptversammlung vor, eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 1,20 EUR je Aktie auszuschütten. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,8 % in Bezug auf den volumengewichteten durchschnittlichen Aktienkurs im Jahr 2015.

 

AMAG mit solider Bilanzstruktur

Das Eigenkapital der AMAG erhöhte sich von 623,9 Mio. EUR per Jahresultimo 2014 auf 643,4 Mio. EUR zum Bilanzstichtag Ende 2015. Ebenso verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 57,4 % auf 58,4 %. Die Nettofinanzverschuldung befindet sich trotz der hohen Investitionen in den vergangenen Jahren mit 113,8 Mio. EUR weiterhin auf einem soliden Niveau (31. Dezember 2014: 93,0 Mio. EUR). Der Verschuldungsgrad (Gearing) liegt per Jahresultimo bei 17,7 % (31. Dezember 2014: 14,9 %).

 

Werksausbau

Der Ausbau des Standorterweiterungsprojekts „AMAG 2014“ wurde im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Den Lieferanten für die Hauptanlagen wurden die Abnahmen erteilt. Auch der Hochlauf verläuft planmäßig. Im Jahr 2015 wurden bereits rund 18.000 Tonnen qualitativ hochwertige Walzprodukte im neuen Werk produziert. Ebenso sind auch die Arbeiten am Strategieprojekt „AMAG 2020“ weiterhin im Plan. Der Baubeginn des rund 55.000 m² großen Werks wird im Frühjahr 2016 beginnen. Die Inbetriebnahme wird im Jahr 2017 erfolgen. Das Strategieprojekt „AMAG 2020“ hat ein Gesamtvolumen von rund 300 Mio. EUR und wird die Produktionskapazität im Segment Walzen auf mehr als 300.000 Tonnen erhöhen. Insgesamt werden rund 250 weitere Arbeitsplätze am österreichischen Hauptsitz in Ranshofen geschaffen.

 

Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Mit dem Bau unseres neuen Kaltwalzwerks sowie den weiteren Final- und Veredelungsanlagen entwickeln wir uns zu einem der weltweit modernsten und flexibelsten Standorte für Aluminiumwalzprodukte. Durch die Erweiterung unseres breit diversifizierten Produktportfolios hin zu Formaten von mehr als 2.000 mm Breite werden wir zum Komplettanbieter für Spezialprodukte in den Bereichen Automobil, Luftfahrt, Sportartikel, Elektronik und Verpackung. “

Ausblick Geschäftsjahr 2016

Das Nachfragewachstum nach Aluminiumprodukten wird sich nach den jüngsten Prognosen des Marktforschungsinstituts CRU auch im Jahr 2016 fortsetzen. Für Primäraluminium erwartet CRU ein Wachstum der globalen Nachfrage von 5,0 %. Die Nachfrage nach Aluminiumwalzprodukten soll im Jahr 2016 um 5,2 % steigen. Dieses hohe Nachfragewachstum bietet eine gute Grundlage für eine positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2016. Die zukünftige Entwicklung des Aluminiumpreises ist ein wesentlicher Einflussfaktor auf das Ergebnis der AMAG-Gruppe. Aufgrund der erfahrungsgemäß hohen Volatilität des Aluminiumpreises ist eine Ergebnisprognose für das Jahr 2016 derzeit noch verfrüht.

  

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Über die AMAG Gruppe

Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Rund 1.700 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 913 Mio. EUR bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 127 Mio. EUR.

 

 

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