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AMAG Austria Metall AG setzt positiven Ergebnistrend im 3. Quartal 2016 fort

Highlights der ersten neun Monate:

  • Absatzmenge, unterstützt durch das neue Warmwalzwerk, um 7 % auf 309.000 Tonnen gestiegen
  • Umsatz mit 687,1 Mio. EUR aluminiumpreisbedingt um 2 % unter dem Vorjahreswert
  • EBITDA mit einem Plus von 7 % auf 109,7 Mio. EUR
  • Ergebnis nach Ertragsteuern um 15 % auf 38,5 Mio. EUR gesteigert
  • Anhebung der Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016
  • Standorterweiterungsprojekt „AMAG 2020“ im Budget und Terminplan

Die AMAG Austria Metall AG setzte den positiven Ergebnistrend im dritten Quartal 2016 fort. Damit konnte im Zeitraum Jänner bis September eine deutliche Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden.

 

Die Absatzmenge der AMAG lag in den ersten drei Quartalen 2016 bei 309.000 Tonnen und somit um 7 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Absatz von Aluminiumwalzprodukten stieg im selben Zeitraum um 15 % auf einen Rekordwert von 153.900 Tonnen. Der Umsatz der AMAG lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 mit 687,1 Mio. EUR um 2 % unter dem Vorjahreswert. Auswirkungen aus dem niedrigeren Aluminiumpreis konnten durch die Steigerung der Absatzmenge vor allem im Segment Walzen nahezu kompensiert werden.

 

 

Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: „Die positive Entwicklung der Absatzmenge und der Ergebnisse in den ersten drei Quartalen bestätigt unseren Wachstumskurs. Mit der Erweiterung unserer Kapazitäten sowie des Produktportfolios steigern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und bauen unsere Rolle als Innovations- und Wachstumspartner unserer Kunden weiter aus.“

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in den ersten drei Quartalen um 7 % von 102,1 Mio. EUR auf 109,7 Mio. EUR. Dazu trugen vor allem die gestiegene Absatzmenge im Segment Walzen sowie günstigere Rohstoffkosten und Kostenoptimierungen in der kanadischen Elektrolyse Alouette bei.

 

Das Betriebsergebnis (EBIT) der AMAG-Gruppe lag in den ersten neun Monaten bei 58,6 Mio. EUR und damit um 17 % über dem Vorjahreswert von 50,3 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 38,5 Mio. EUR, das entspricht einem Plus von 15 % im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres.

 

Operativer Cashflow gesteigert

Das verbesserte Ergebnis konnte in einen höheren Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit umgesetzt werden. In den ersten neun Monaten lag dieser bei 101,5 Mio. EUR (1. bis 3. Quartal 2015: 77,6 Mio. EUR). Damit konnte ein Großteil der durch das Standorterweiterungsprojekt „AMAG 2020“ gestiegenen Investitionsausgaben abgedeckt werden. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im Betrachtungszeitraum bei -127,4 Mio. EUR (1. bis 3. Quartal 2015: -55,5 Mio. EUR).


Ausblick 2016:

Der Markt für Primäraluminium und Aluminium-Walzprodukte wächst im Jahr 2016 laut Einschätzung des Marktforschungsinstituts CRU um rund 4 %.

Unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen per Ende September 2016 erwartet der Vorstand der AMAG Austria Metall AG für das Geschäftsjahr 2016 ein EBITDA in Höhe von rund 135 Mio. EUR und hebt damit seine Ergebnisprognose im Vergleich zur Berichterstattung zum 1. Halbjahr 2016 (EBITDA-Bandbreite: 120 bis 130 Mio. EUR) erneut nach oben an.

 

 

 

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Über die AMAG Gruppe

Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Rund 1.700 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 913 Mio. EUR bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 127 Mio. EUR.

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