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AMAG Austria Metall AG im 1. Halbjahr 2016: Rekordabsatz und deutliche Ergebnissteigerung

  • Erfolgreiche Fortsetzung des Wachstumskurses, deutliche Steigerung  der Absatzmenge auf 206.300 Tonnen
  • Halbjahresergebnis wesentlich verbessert:
    • EBITDA: +7 % auf 73,4 Mio. EUR
    • Ergebnis nach Ertragsteuern: +21 % auf 25,9 Mio. EUR
  • Anhebung der Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016
  • Neuer Mehrjahresvertrag mit Airbus
  • Standorterweiterungsprojekt „AMAG 2020“ im Budget und Terminplan

Die AMAG konnte ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2016 mit einer  Absatzmenge von 206.300 Tonnen erfolgreich fortsetzen. Dieser Rekordwert resultiert aus dem Werksausbau und einer deutlichen Mengensteigerung im Bereich der Walzprodukte.  

 

Während der Umsatz aluminiumpreisbedingt mit 461,4 Mio. EUR um 2 % niedriger als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres war, erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 7 % von 68,9 Mio. EUR auf 73,4 Mio. EUR. Die Profitabilität, ausgedrückt in der EBITDA-Marge, verbesserte sich von 14,6 % auf 15,9 %.

Das Betriebsergebnis (EBIT) der AMAG-Gruppe lag im 1. Halbjahr bei 39,3 Mio. EUR und damit um 14 % über dem Vorjahreswert von 34,3 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Ertragsteuern verbesserte sich um 21 % von 21,5 Mio. EUR auf 25,9 Mio. EUR.

 

Besonders erfreulich gestaltet sich der Quartalsvergleich. Das EBITDA verbesserte sich im 2. Quartal 2016 um 19 % von 34,3 Mio. EUR auf 40,7 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Ertragsteuern wurde mit 18,2 Mio. EUR nahezu verdoppelt (2. Quartal 2015: 9,4 Mio. EUR).

 

Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Wir profitieren zunehmend vom Werksausbau und der deutlich gesteigerten Leistung des neuen Warmwalzwerks. Damit wachsen wir gemeinsam mit unseren internationalen Kunden. So konnten wir vor kurzem  den größten jemals zwischen AMAG und Airbus unterzeichneten Vertrag abschließen. Die Kombination aus innovativen Produkten, hoher Produktivität und Effizienz sind die wesentlichen Voraussetzungen für unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit die erfreuliche Entwicklung der Ertragslage.“

Großteil des Standortausbaus aus eigenen Mitteln finanziert

Das gestiegene operative Ergebnis konnte in einen höheren Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit umgesetzt werden. Dieser erhöhte sich im Vergleich zur 1. Jahreshälfte 2015 um 162 % von 26,6 Mio. EUR auf 69,6 Mio. EUR. Durch diese Entwicklung konnte ein Großteil der Ausgaben für die Standorterweiterung in Ranshofen aus eigenen Mitteln finanziert werden. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit der gesamten AMAG-Gruppe lag im 1. Halbjahr 2016 bei  -93,8 Mio. EUR (1. Halbjahr 2015: -28,2 Mio. EUR).

 

Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Der Ausbau des Standorts Ranshofen schreitet weiter zügig voran. Das Ausbauprojekt, welches die Kapazität für Aluminiumwalzprodukte auf über 300.000 Tonnen anheben wird, liegt im Budget und Terminplan. Der Start der Inbetriebnahme wird etwa in einem Jahr erfolgen. Mit den neuen Anlagen schaffen wir die Grundlage für die Ausweitung unserer Geschäfte mit namhaften Kunden vor allem aus der Automobil-, Luftfahrt- und Verpackungsindustrie.“


Ausblick 2016:

Der Markt für Primäraluminium und Aluminium-Walzprodukte wächst im Jahr 2016 weiter. Das Marktforschungsinstitut CRU prognostiziert Wachstumsraten in Höhe von rund 4 %.

Unter Berücksichtigung der Ergebnisentwicklung in den ersten sechs Monaten, der geplanten Instandhaltungsarbeiten in der zweiten Jahreshälfte und der aktuellen Rahmenbedingungen wird die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2016 auf eine Bandbreite zwischen 120 und 130 Mio. EUR angehoben. Die in der Berichterstattung zum 1. Quartal 2016 veröffentlichte EBITDA-Bandbreite lag bei 110 bis 125 Mio. EUR.

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Über die AMAG Gruppe

Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Rund 1.700 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 913 Mio. EUR bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 127 Mio. EUR.

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