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Spatenstich für weiteren Werksausbau in Ranshofen: AMAG startet 300 Millionen-Euro-Investition

Dipl.-Ing. Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG, bei der Rede zur Spatenstichfeier.

17.09.2015

  • 160 geladene Gäste beim Spatenstich
  • Verdopplung der Walzkapazität auf über 300.000 Tonnen
  • Schaffung von 250 zusätzlichen Arbeitsplätzen

 

Ein Zukunftsprojekt beginnt Wirklichkeit zu werden: Im Beisein von 160 Gästen wurde heute in einem offiziellen Festakt der Spatenstich zur Großinvestition „AMAG 2020“ in Ranshofen vollzogen. Damit startet die AMAG den Bau eines neuen Kaltwalzwerks und den Ausbau der Wärmebehandlungskapazitäten sowie weiterer Veredelungsanlagen. Auch die Gießerei zur Sicherung der Vormaterialversorgung und Ausweitung der Recyclingkapazitäten wird ausgebaut. Mehr als 300 Millionen Euro fließen in die Standorterweiterung, über 250 neue Arbeitsplätze entstehen.

 

Generaldirektor Dipl.-Ing. Helmut Wieser und seine Vorstandskollegen Priv.Doz. Dr. Helmut Kaufmann und Mag. Gerald Mayer wurden beim Spatenstich tatkräftig durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer unterstützt.

 

„Die Aluminiumindustrie spielt für die Wirtschaftsentwicklung unseres Landes und insbesondere des Innviertels eine wichtige Rolle. Mit dem Start der Großinvestition gibt die AMAG ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Oberösterreich und dessen Zukunft ab. In der Region werden hochwertige Arbeitsplätze geschaffen und dadurch ein kräftiger wirtschaftlicher Impuls gesetzt.“, so Landeshauptmann Dr. Pühringer im Rahmen der Feier in Ranshofen.

 

Mit der Inbetriebnahme des neuen Kaltwalzwerks, das ab 2017 kaltgewalzte Aluminiumbleche und -bänder mit einer Breite von über 2.000 mm liefern wird, verdoppelt die AMAG die Gesamtkapazität des Walzwerks in Ranshofen auf mehr als 300.000 Tonnen pro Jahr.

 

Dipl.-Ing. Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG, erklärt: „Der weltweite Bedarf am High-Tech-Werkstoff Aluminium wird in den nächsten Jahren massiv steigen. Wir nutzen diese Chance und bauen unseren Hauptsitz Ranshofen zu einem der modernsten Standorte der europäischen Aluminiumindustrie aus. Die AMAG ist in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich gewachsen. Seit 1994 haben wir unsere Absatzmenge an Walzprodukten verdreifacht. Mit dem Projekt „AMAG 2020“ setzen wir den eingeschlagenen Weg in einem expandierenden Markt konsequent fort.“

 

Durch die Portfolioerweiterung an Spezialprodukten wird die AMAG zu einem attraktiven Wachstumspartner für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Insbesondere der Transportbereich, dominiert durch die Automobil- und Luftfahrtindustrie, liegt mit einem mittelfristig prognostizierten Wachstum von etwa 11 % pro Jahr weit über dem Durchschnitt. Aber auch aus der Sport-, Elektronik-, Bau-, Maschinenbau- und Verpackungsindustrie kommt verstärkt die Forderung nach den neuen AMAG-Produkten.

 

Ranshofen bietet entscheidende Standortvorteile

Es ist bereits der zweite bedeutende Meilenstein, den das Unternehmen nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des neuen Warmwalzwerkes im September 2014 am Standort Ranshofen setzt.

 

Denn, so Helmut Wieser: „Ranshofen bietet die optimalen Voraussetzungen für Wachstum. Die hohe Kompetenz unserer Mitarbeiter reicht vom Recycling über das Gießen und Walzen bis hin zur Wärmebehandlung hochwertiger Spezialprodukte. Auf modernsten Anlagen treiben wir Innovationen zum Nutzen unserer Kunden aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie der Sport-, Elektronik-, Bau-, Maschinenbau- und Verpackungsindustrie voran.“

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Foto Wieser

Foto Spatenstich

 

Über die AMAG Gruppe

 Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. 1.638 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 823 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 115 Millionen Euro.

 

 

 

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