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Erstmals Lehrlingsinfotag bei AMAG

Das Team der AMAG und des ABZ Braunau freuten sich über das hohe Interesse.
  • Beinahe 200 Besucher informierten sich am 3.10.2015 über die Lehrlingsausbildung bei der AMAG
  • Rund 25 Ausbildungsplätze werden jährlich bei der AMAG vergeben

 

Für Heranwachsende ist es oftmals nicht einfach die geeignetste Ausbildung zu wählen und sich für einen Lehrberuf zu entscheiden. Neben den eigenen Fähigkeiten und Interessen spielen Entwicklungsmöglichkeiten und Leistungen des Unternehmens eine wichtige Rolle.

Dass sich das alles gut verbinden lässt, bewies die AMAG beim ersten Lehrlingsinfotag am 3.Oktober 2015. Beinahe 200 interessierte Jugendliche und Eltern informierten sich direkt bei den Lehrlingsausbildern und Lehrlingen über die Lehre bei der AMAG.

 

Pro Lehrjahr finden rund 25 neue Lehrlinge in den Bereichen Werkstofftechnik, Metalltechnik (Maschinenbau, Schweißtechnik, Zerspanungstechnik), Mechatronik, Produktionstechnik, Chemielabortechnik, Elektrotechnik, Installations- und Gebäudetechnik sowie als kaufmännischer Lehrling einen Ausbildungsplatz. Derzeit befinden sich 78 Lehrlinge in Ausbildung.

 

AMAG-Personalleiter Paul Benischek erklärt: „Mit dem erstmalig durchgeführten Lehrlingsinfotag wollen wir es den interessierten Jugendlichen erleichtern, sich über die Lehrlingsausbildung bei uns in der AMAG zu informieren. Das direkte Gespräch mit den Lehrlingsausbildern und aktiven Lehrlingen nimmt die Scheu vor der Bewerbung und zeigt, wie abwechslungsreich und spannend eine Lehre ist. Durch die umfassende Information möchten wir zudem Berufe vorstellen, die nicht zu den typischen Lehrberufen zählen und somit auch interessante Perspektiven bieten."

Gute Anzahl an Bewerbern

Die AMAG ist einer der größten Lehrlingsausbilder im Innviertel, seit mehr als 70 Jahren werden dort Lehrlinge ausgebildet.

 

„Die Personalakquisition läuft gut, trotzdem wissen wir, dass sich die demografische Situation in den nächsten Jahren verändern wird und Maßnahmen zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs notwendig sind. Deshalb bauen wir vor und schauen schon jetzt, wie wir noch mehr Jugendliche für eine Karriere mit Lehre bei der AMAG gewinnen können", so Benischek.

Dreigeteiltes Ausbildungssystem

Eine ausgezeichnete Ausbildung, vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und langjährige Perspektiven: das bietet die AMAG ihren Lehrlingen.

Das dreigeteilte Ausbildungssystem sieht neben der praktischen Ausbildung im Betrieb die Vermittlung von fachlich-theoretischen Kenntnisse im Ausbildungszentrum Braunau (ABZ Braunau) vor. Die modernst ausgestattete Lehrwerkstätte bietet eine Metall-Grundausbildung sowie eine Ausbildung in den Spezialmodulen des jeweiligen Lehrberufes. Der dritte Teil der Ausbildung rückt die persönliche Entwicklung der Lehrlinge mit verschiedenen Workshops im Bereich der sogenannten Social Skills in den Vordergrund. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Umgangsformen, Rhetorik und Kommunikation, verantwortungsvolles Handeln sowie Konfliktverhalten.

 

Simon Wurhofer ist derzeit im vierten Lehrjahr als Maschinenbautechniker bei der AMAG: „Die Ausbildung stellt einen guten Mix aus Theorie und Praxis dar, vor allem durch die Kombination der Lehrwerkstätten im ABZ Braunau und im Unternehmen. Außerdem gibt es gute Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildungsangebote durch Lehrlingsseminare."

Lehrlingsbeauftragter Joachim Auer führt dazu aus: „Unser Ausbildungsniveau ist aufgrund des großen Engagements der Ausbilder in der AMAG und Lehrwerkstätten sehr hoch. Zwei Drittel der Lehrlinge schließen die Lehre mit gutem oder ausgezeichnetem Erfolg ab. Wer engagiert und interessiert ist, kann zudem die Lehre mit Matura abschließen."

 

Über die AMAG-Lehrlingsausbildung:

Das Gehalt - AMAG Lehrlinge verdienen im ersten Lehrjahr 582,- Euro monatlich, im zweiten Jahr 781,- Euro und im dritten Jahr bereits 1.057,- Euro im Monat.

 

Folgende Zusatzleistungen werden angeboten:

  • Essenszuschuss
  • Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmenserfolg: Über die AMAG Arbeitnehmer Privatstiftung erhalten die Lehrlinge eine Dividendenausschüttung
  • Übernahme der Internatskosten für die Berufsschule
  • Prämien für ausgezeichnete Leistungen in der Berufschule und bei der Lehrabschlussprüfung
  • Bereitstellung hochwertiger Arbeitsbekleidung

Teamarbeit - am Beginn der Lehrzeit steht ein Aktiv-Tag mit Outdooraktivitäten (z.B. Rafting-Tour) auf dem Programm. Diese gemeinsame Aktivität fördert das Kennenlernen und den Zusammenhalt.

 

Vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten - die Weiterbildung der Mitarbeiter genießt einen hohen Stellenwert, deshalb werden diese auf allen Unternehmensebenen gefördert und gefordert. Das Bildungsangebot ist dabei so gestaltet, dass die Mitarbeiter bestmöglich auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen vorbereitet werden.

 

Nicht zuletzt aufgrund der vielfältigen Aus-und Weiterbildungsmöglichkeiten konnten bereits zahlreiche Lehrlinge Führungspositionen in der AMAG erreichen. Die Meister-Ebene besteht zu einem sehr großen Teil aus ehemaligen AMAG Lehrlingen.

 

Langjährige Perspektiven - mit dem Werksausbau in Ranshofen, der mittelfristig ca. 450 neue Arbeitsplätze schafft, baut die AMAG ihre Marktposition weiter aus und schafft damit Perspektiven. Das angenehme Arbeits- und Betriebsklima, die lebendige Unternehmenskultur, leistungsorientierte Entlohnung und hohe Beschäftigungssicherheit zeichnen die AMAG als attraktiven Arbeitgeber aus.

 

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Foto AMAG Team

Foto Lehrlinge beim Lehrlingsinfotag

 

Über die AMAG Gruppe

 Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. 1.638 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 823 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 115 Millionen Euro.

 

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