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Neuerlicher Absatzrekord im 1. Halbjahr 2014

31.07.2014

  • Absatzrekord im 1. Halbjahr 2014: 195.500 Tonnen (plus 7 %) gegenüber 181.900 Tonnen im Vorjahr
  • Deutliche Erholung des Aluminiumpreises seit Beginn des 2. Quartals 2014; Im Halbjahresvergleich mit 1.793 USD/Tonne jedoch um 8 % unter dem Vorjahresniveau (1.955 USD/Tonne)
  • Niedriger Aluminiumpreis beeinflusst Umsatz und Ergebnis. Umsatz liegt mit 406,7 Mio. Euro leicht unter Vorjahreswert (412,4 Mio. Euro). EBITDA liegt im 1. Halbjahr 2014 bei 54,3 Mio. Euro nach 65,4 Mio. Euro im Vorjahr.
  • Vollauslastung auch im 3. Quartal 2014 erwartet
  • Planmäßiger Fortschritt des Werksausbaus in Ranshofen
  • Ausblick Ergebnis 2014: EBITDA-Bandbreite auf 100 Mio. Euro bis 110 Mio. Euro verbessert

Die AMAG-Gruppe war in der ersten Jahreshälfte 2014 erneut voll ausgelastet. Die Absatzmenge wurde im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 (181.900 Tonnen) um 7 % auf 195.500 Tonnen gesteigert. Die Absatzmenge im 2. Quartal 2014 lag mit 98.400 Tonnen ebenfalls über dem Wert des Vorjahres (2. Quartal 2013: 93.700 Tonnen).


Das Marktumfeld hat sich im 2. Quartal 2014 etwas entspannt. Der Aluminiumpreis (3-Monats-LME) notierte nach dem Tiefstand zu Beginn des Jahres (1.687 USD/Tonne am 4.2.2014) per Ende Juni 2014 bei 1.884 USD/Tonne (Juni 2013: 1.776 USD/Tonne). Der durchschnittliche Aluminiumpreis im ersten Halbjahr 2014 betrug 1.793 USD/Tonne und lag damit um 8 % unter dem Vorjahreswert von 1.955 USD/Tonne. In den Segmenten Gießen und Walzen ist weiterhin ein Margendruck erkennbar, welcher sich im Laufe des 2. Quartals jedoch etwas abgeschwächt hat.t

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Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Die anhaltend gute Nachfrage aus dem Transportbereich, insbesondere der Automobil- und Luftfahrtindustrie, führte zu Vollauslastung in allen Segmenten und einer erfreulichen Entwicklung des Absatzes.“



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Der Umsatz der AMAG-Gruppe lag mit 406,7 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2014 aluminiumpreisbedingt leicht unter dem Niveau des Vorjahres (1. Halbjahr 2013: 412,4 Mio. Euro). Im 2. Quartal 2014 betrug der Umsatz 204,0 Mio. Euro nach 210,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.


Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der AMAG-Gruppe lag im 1. Halbjahr 2014 bei 54,3 Mio. Euro nach 65,4 Mio. Euro im Vorjahr. Im 2. Quartal 2014 wurde ein EBITDA in Höhe von 29,8 Mio. Euro erzielt, dies entspricht einem Anstieg um 22 % im Vergleich zum 1. Quartal 2014 (24,4 Mio. Euro). Das EBITDA im 2. Quartal 2013 lag bei 33,9 Mio. Euro.


Die AMAG-Gruppe erzielte in den ersten sechs Monaten 2014 ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 28,1 Mio. Euro (1. Halbjahr 2013: 40,4 Mio. Euro), hiervon 16,7 Mio. Euro im 2. Quartal dieses Jahres (2. Quartal 2013: 21,4 Mio. Euro).

 

Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern belief sich in der ersten Jahreshälfte 2014 auf 26,7 Mio. Euro (1. Halbjahr 2013: 34,0 Mio. Euro). Im 2. Quartal 2014 wurde ein Ergebnis nach Ertragssteuern von 16,3 Mio. Euro nach 19,0 Mio. Euro im Vorjahr erzielt.


Solide Bilanzstruktur trotz hoher Investitionstätigkeit


Auch die erste Jahreshälfte 2014 war geprägt von einer hohen Investitionstätigkeit im Zuge der Standorterweiterung in Ranshofen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im 1. Halbjahr 2014 bei -76,4 Mio. Euro nach -61,4 Mio. Euro im Vergleichzeitraum des Vorjahrs. Ein Großteil dieses Kapitalbedarfs konnte durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gedeckt werden. Dieser betrug 59,2 Mio. Euro nach 69,2 Mio. Euro im Vorjahr.


Die Nettofinanzverschuldung lag per 30.06.2014 bei 88,4 Mio. Euro (31.12.2013: 50,0 Mio. Euro) und befindet sich damit ebenso wie der Verschuldungsgrad mit 15,2 % (31.12.2013: 8,6 %) weiterhin auf einem soliden Niveau.

 

Die AMAG-Gruppe verfügt auch nach der Dividendenauszahlung in Höhe von 21,2 Mio. Euro im April dieses Jahres über eine solide Bilanzstruktur. Die Eigenkapitalquote per Monatsultimo Juni 2014 lag bei 62,8 % (31.12.2013: 62,6 %).

 

Leichte Verbesserung der Ergebnisprognose für 2014


Vor allem durch den steigenden Bedarf an Leichtbaulösungen im Transportbereich wird der Aluminiumverbrauch in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. So erwartet das Marktforschungsinstitut Commodity Research Unit (CRU) bis 2018 einen jährlichen Anstieg des Bedarfs an Primäraluminium und Walzprodukten von 5,2 % bzw. 5,3 %. Darüber hinaus rechnet die CRU in den kommenden Jahren mit einem steigenden Aluminiumpreis. Der Grund dafür liegt in der steigenden Nachfrage nach Primäraluminium in den westlichen Industrienationen, welche durch die Produktionskapazitäten nicht vollständig gedeckt werden kann. Der Aluminiumpreis hat sich in den letzten Wochen deutlich erholt. Am 21.07.2014 wurde erstmalig seit Februar 2013 die Grenze von 2.000 USD/t überschritten.

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Helmut Wieser: „Durch den aktuell hohen Auftragsstand  rechnen wir für das 3. Quartal mit einer Vollauslastung.  Für das Jahr 2014 erwarten wir eine deutliche Steigerung  der Absatzmenge und ein Übertreffen des Rekordwertes aus dem Jahr 2013.“

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Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet der Vorstand weiterhin eine Abschwächung des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund der verbesserten Marktsituation, insbesondere in Zusammenhang mit dem gestiegenen Aluminiumpreis, wird die zum 1. Quartal 2014 verlautbarte EBITDA-Bandbreite auf 100 Mio. Euro bis 110 Mio. Euro leicht verbessert.

 

Walzwerksinvestition in Ranshofen mit Ende 2014 weitgehend abgeschlossen

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„Wir werden unser neues Warmwalzwerk in Ranshofen im  4. Quartal 2014 in Betrieb nehmen. Damit steigern wir unsere Produktionskapazitäten um 50 % auf 225.000 Tonnen und  erweitern unser Portfolio an Walzprodukten zu größeren Breiten  und Dicken. Der im Jänner 2014 begonnene Ausbau der  Walzbarrengießerei wird voraussichtlich im ersten Quartal 2015 abgeschlossen“, so Helmut Wieser.

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Über die AMAG Gruppe
Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. 1.564 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 786 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 123 Mio. Euro.

 

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