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AMAG in 2013 mit Absatzrekord: Dividendenvorschlag von 0,60 EUR je Aktie

28.02.2014

  • Absatzrekord: 351.700 Tonnen 2013 nach 344.200 Tonnen im Vorjahr 
  • Durchschnittlicher Aluminiumpreis in 2013 um 8 Prozent unter Vorjahreswert. Dadurch Umsatzrückgang um 4 Prozent auf 786,4 Millionen Euro (2012: 819,8 Millionen Euro)
  • EBITDA in 2013 mit 122,8 Millionen Euro trotz herausforderndem Marktumfeld auf solidem Niveau (2012: 133,8 Millionen Euro)
  • Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 122,2 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 117,4 Millionen Euro
  • Solide Eigenkapitalquote von 62,6 Prozent (2012: 61,8 Prozent)
  • Standorterweiterung „AMAG 2014“ auf der Zielgeraden, planmäßiger Beginn der Hochlaufphase des neuen Warmwalzwerks im 4. Quartal 2014

Das operative Geschäft der AMAG Austria Metall AG hat sich im Geschäftsjahr 2013 trotz herausforderndem Marktumfeld sehr zufriedenstellend entwickelt. Die Absatzmenge der AMAG-Gruppe stieg auf ein neues Rekordniveau von 351.700 Tonnen (2012: 344.200 Tonnen). Im Segment Walzen konnte die Absatzmenge um 4 Prozent auf 157.600 Tonnen (2012: 151.300 Tonnen) gesteigert werden. Die Segmente Metall und Gießen verzeichneten mit 115.000 Tonnen (2012: 114.500 Tonnen) bzw. 79.100 Tonnen (2012: 78.400 Tonnen) ebenfalls eine leichte Steigerung des Absatzes gegenüber dem Vorjahr.

 

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„Insbesondere durch die Steigerung der Absatzmenge im Segment Walzen konnten wir bei Vollauslastung in allen Segmenten neuerlich einen Absatzrekord einfahren. Darüber hinaus gelang es uns, mehrjährige, bedeutende Lieferverträge mit Airbus und Boeing abzuschließen. Unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit führte zum Auftragserfolg beim neuen vollelektrischen Großstadtauto BMW i3. Darüber hinaus konnten wir zahlreiche Qualifikationen im Automobilbereich u.a. bei Audi, Daimler, Chrysler und General Motors als Grundlage für künftige Liefervereinbarungen erlangen“, zeigt sich Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG, erfreut.

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Bedingt durch den um 8 Prozent gesunkenen, durchschnittlichen Aluminiumpreis verringerte sich der Umsatz der AMAG-Gruppe um 4,1 Prozent auf 786,4 Millionen Euro (2012: 819,8 Millionen Euro).

 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 122,8 Millionen Euro nach 133,8 Millionen Euro im Vorjahr.

 

Einen bedeutenden Ergebnisbeitrag lieferte das Segment Metall mit einem EBITDA von 50,8 Millionen Euro (2012: 42,6 Millionen Euro). Zum Anstieg des Ergebnisses in Höhe von 19 Prozent trugen günstigere Rohstoffkosten, ein höheres Prämienniveau sowie der gezielte Einsatz von Preisabsicherungen bei. Das EBITDA des Segments Gießen lag mit 4,6 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 6,1 Millionen Euro, vor allem aufgrund des anhaltenden Margendrucks infolge der weiterhin schwachen Automobilproduktion in Europa. Im Segment Walzen lag das EBITDA mit 63,5 Millionen Euro unter dem Wert des Rekordjahres 2012 in Höhe von 79,9 Millionen Euro. Höhere Rohstoffkosten und planmäßig gestiegene Personalaufwendungen insbesondere durch die Standorterweiterung „AMAG 2014“ führten zu diesem Rückgang. Der Ergebnisbeitrag des Segments Service fiel aufgrund des Wegfalls von Einmaleffekten auf 3,9 Millionen Euro nach 5,3 Millionen Euro im Jahr 2012.

 

Die AMAG-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2013 ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 72,4 Millionen Euro (2012: 83,2 Millionen Euro). Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern belief sich auf 56,0 Millionen Euro (2012: 71,3 Millionen Euro).


Solide Bilanzstruktur trotz hoher Investitionstätigkeit

 

Aufgrund der umfangreichen Standorterweiterung „AMAG 2014“ stieg der Cashflow aus Investitionstätigkeit um 65 Prozent von -75,9 Millionen Euro im Jahr 2012 auf
-125,2 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013 und konnte nahezu vollständig durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abgedeckt werden. Dieser lag mit 122,2 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 117,4 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad lag zum Jahresultimo 2013 bei niedrigen 8,6 Prozent (2012: 4,7 Prozent). Mit einer leicht gestiegenen Eigenkapitalquote von 62,6 Prozent (2012: 61,8 Prozent) verfügte die AMAG-Gruppe zum Jahresultimo über eine sehr solide Bilanzstruktur.


Dividendenvorschlag von 0,60 EUR je Aktie

 

Der Vorstand der AMAG wird der Hauptversammlung am 10. April 2014 eine Dividende in Höhe von 0,60 EUR je Aktie vorschlagen. Die Dividende bleibt damit gegenüber dem Vorjahr unverändert.


Schwieriges Marktumfeld auch im Jahr 2014

 

Insbesondere die makroökonomischen Unsicherheiten und die hohe Volatilität des Aluminiumpreises lassen für das Geschäftsjahr 2014 ein herausforderndes Umfeld erwarten und erschweren zum jetzigen Zeitpunkt eine präzise Vorhersage.

Im Jahr 2014 geht der Vorstand abermals von einer deutlichen Mengensteigerung im Segment Walzen aus. Dennoch ist aus heutiger Sicht im Falle eines Fortbestands des niedrigen Aluminiumpreises und des derzeitigen Margenniveaus in den Segmenten Gießen und Walzen mit einem Ergebnisrückgang im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013 zu rechnen.


Erweiterungsinvestition „AMAG 2014“ auf der Zielgeraden

 

Die Erweiterungsinvestition „AMAG 2014“ wird im Geschäftsjahr 2014 weitgehend abgeschlossen werden. Die AMAG wird damit die Kapazität im Segment Walzen um ca. 50 Prozent auf 225.000 Tonnen steigern und mit größeren Produktformaten neue Absatzmärkte erschließen. Nach aktuellem Stand wird die Hochlaufphase des neuen Warmwalzwerks termingerecht im vierten Quartal 2014 beginnen. Die zugehörige Erweiterung der Gießerei wird voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2015 planmäßig abgeschlossen werden.

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„Weiterhin erfreulich sind die mittelfristigen Marktprognosen. Die Branche geht in den nächsten fünf Jahren von einem globalen Wachstum von mehr als fünf Prozent pro Jahr bei Aluminiumwalzprodukten aus. Insbesondere die für die AMAG wichtigen Branchen Transport und Bau tragen mit einem jährlichen Wachstum von neun bzw. sechs Prozent überproportional dazu bei. Damit liegen wir mit der planmäßigen Inbetriebnahme unseres neuen Warmwalzwerks als Spezialitätenanbieter voll im Trend“, so Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG, abschließend.

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Kennzahlen

 

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Über die AMAG Gruppe
Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. 1.564 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 786 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 123 Mio. Euro.

 

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