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Neues Warmwalzwerk in Ranshofen bringt AMAG in die Top-Liga

v.l.n.r.: Dr. Wolfgang Hofer, Vorstand B&C Privatstiftung, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Dipl.-Ing. Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG, beim Starten des neuen Warmwalzwerks
240 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Medien sowie Mitarbeiter der AMAG nahmen an der Veranstaltung teil.
Nach dem erfolgreichen Start der Inbetriebnahme des neuen Warmwalzwerks erfolgt die Erweiterung im unmittelbar angrenzenden Werksareal.

25.11.2014

  • Neues Warmwalzwerk in Ranshofen in nur zweieinhalb Jahren Bauzeit errichtet

  • AMAG entwickelt sich damit zu einem Spitzenstandort der europäischen Aluminiumindustrie

  • 240 geladene Gäste darunter Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie Mitarbeiter der AMAG feiern den Erfolg

  • Nächster Expansionsschritt in Höhe von 300 Mio. EUR bereits in Planung

Die AMAG hat am 20.11.2014 feierlich das neue Warmwalzwerk in Ranshofen eröffnet. Der im April 2012 begonnene Bau des Walzwerkes wurde nach knapp zweieinhalb Jahren erfolgreich und termingerecht abgeschlossen. Insgesamt werden 220 Millionen Euro in das Warmwalzwerk, die Plattenfertigung und die Erweiterung der Gießerei und damit der Recyclingkapazitäten investiert. Damit steigert das Unternehmen die Produktionskapazität um 50% und erweitert das Produktspektrum zu größeren Breiten und Dicken. Die neuen Produkte finden vor allem Anwendung in den für die AMAG wichtigen Wachstumsbereichen Luftfahrt, Transport und Maschinenbau, insbesondere in Windkraftanlagen.


AMAG stärkt Position als innovativer Wachstums- und Entwicklungspartner

 

Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: „Die Eröffnung des neuen Walzwerks ist ein wichtiges Ereignis für uns. Mit den neuen Produkten und den erweiterten Kapazitäten stärken wir unsere Position als innovativer Wachstums- und Entwicklungspartner für unsere Kunden. Für unsere Mitarbeiter und die Region setzen wir damit ein klares Bekenntnis zum Standort und dessen erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung.“

Rund 240 Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den Medien sowie Mitarbeiter der AMAG waren der Einladung gefolgt, um das neue Werk in Augenschein zu nehmen. Mit einer Fläche, die etwa vier Fußballfeldern entspricht, einer Länge von einem halben Kilometer und einer Breite von rund 100 Metern ist das neue Warmwalzwerk der AMAG aktuell eine der größten Investitionen der Aluminiumindustrie in Europa.


„Nachdem ich bereits den Spatenstich des neuen Werks im April 2012 miterlebt habe, freue ich mich sehr, bei der heutigen Eröffnungsfeier dabei zu sein. Es ist großartig zu sehen, dass ein so umfangreiches Projekt in dieser Kürze und Präzision realisiert wurde. Der Standort Ranshofen ist für Oberösterreich ein wichtiger industrieller Eckpfeiler, der mit dieser Investition neuerlich aufgewertet wird“, betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Zuge der Feierlichkeiten.

AMAG ist bedeutender Arbeitgeber in der Region

Für das Umfeld des Unternehmens bringt das neue Warmwalzwerk maßgebliche Impulse für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Es werden ca. 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Darüber hinaus profitieren zahlreiche Unternehmen im Umfeld der AMAG von den umfangreichen Investitionen.

 

Neues Kaltwalzwerk bereits in Planung

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des Warmwalzwerks in Ranshofen arbeitet die AMAG bereits an der nächsten Investition – einem über 300 Millionen Euro umfassenden Kaltwalzwerk, das nach aktueller Planung 2017 in Betrieb genommen wird. Mit dem Kaltwalzwerk sowie Wärme- und Oberflächenbehandlungsanlagen wird die Gesamtkapazität des Walzwerkes in Ranshofen auf über 300.000 Tonnen pro Jahr verdoppelt. Es werden weitere 250 Arbeitsplätze geschaffen.

 

Über die AMAG Gruppe
Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. 1.564 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 786 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 123 Mio. Euro.


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Download Foto - Start des neuen Warmwalzwerkes

Download Foto - Veranstaltungsgäste

Download Foto - Luftaufnahme

 

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