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Das neue AMAG Warmwalzwerk: Auf einer Fläche, die drei Fußballfeldern entspricht, einer Länge von über 470 Metern und einer Breite von über 100 Metern ist das derzeit eine der größten Investitionen der Aluminiumindustrie in Europa. 35.000 Kubikmeter Erdreich wurden bewegt und etwa 14.000 Kubikmeter Beton werden am Ende verbaut worden sein.

05.11.2013

AMAG Q1-Q3 2013: Solides Ergebnis in schwierigem Umfeld – zufriedenstellende Geschäftsentwicklung 

  • Vollauslastung in allen Segmenten (Metall, Gießen, Walzen). Absatzmenge im Neunmonatsvergleich mit 274.000 t um 3 % über dem Vorjahresniveau (266.200 t).
  •  Umsatz mit 615,9 Millionen Euro insbesondere aluminiumpreisbedingt um 3,6 % unter dem Vorjahresniveau (638,9 Millionen Euro). 
  • Durchschnittlicher Aluminiumpreis in den ersten drei Quartalen 2013 mit 1.912 USD/t um 7 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
  • EBITDA der AMAG-Gruppe mit 98,3 Millionen Euro (Q1-Q3 2013) auf solidem Niveau, jedoch 10,6 % unter Vorjahreswert (109,9 Millionen Euro).
  •  Cashflow aus Investitionen (-96,3 Millionen Euro) weitgehend durch Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (93,3 Millionen Euro) finanziert.
  •  Weiterhin geringer Verschuldungsgrad (8,7 % nach 4,7 % per 31.12.2012) trotz hoher Investitionen. Liquide Mittel mit 79,5 Millionen Euro leicht unter dem Niveau zum Jahresultimo 2012 (84,3 Millionen Euro).   
  • Walzwerksausbau im Plan. 

Die AMAG-Gruppe war in den ersten neun Monaten des Jahres 2013 in den Segmenten Metall, Gießen und Walzen voll ausgelastet und steigerte die gesamte Absatzmenge um 2,9 Prozent auf 274.000 Tonnen. Hierzu trug vor allem das Segment Walzen bei.

Der Umsatz der AMAG-Gruppe lag in den ersten drei Quartalen 2013 mit 615,9 Millionen Euro um 3,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 638,9 Millionen Euro. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf den um 7 Prozent niedrigeren durchschnittlichen Aluminiumpreis. Der Umsatz im dritten Quartal 2013 lag ebenfalls aluminiumpreisbedingt mit 203,5 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 206,0 Millionen Euro.

 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug in den ersten drei Quartalen 2013 98,3 Millionen Euro nach 109,9 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Jahres 2012. 

 

Das Betriebsergebnis (EBIT) der AMAG-Gruppe lag in den ersten neun Monaten mit 60,9 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 72,3 Millionen Euro. Auch das Konzernergebnis nach Ertragssteuern lag in den ersten drei Quartalen 2013 mit 49,8 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau von 57,8 Millionen Euro.

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„Das Geschäft der AMAG hat sich in den ersten drei Quartalen in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zufriedenstellend entwickelt. Die Steigerung der Absatzmenge bei voller Auslastung in allen Segmenten konnte vor allem aufgrund des gesunkenen Aluminiumpreises sowie des Margendrucks in den Segmenten Gießen und Walzen nicht in gesteigerte Ertragszahlen umgesetzt werden.“



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Solider Cashflow und geringe Nettoverschuldung 


Der operative Cashflow war zwar mit 93,3 Millionen Euro in den ersten drei Quartalen 2013 vor allem ergebnisbedingt unter dem Niveau des Vorjahres von 112,3 Millionen Euro, deckte jedoch auch weiterhin die durch das Erweiterungsprojekt „AMAG 2014“ erhöhten Investitionsausgaben nahezu vollständig ab. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -96,3 Millionen Euro, nach -57,8 Millionen Euro in den ersten drei Quartalen 2012.

 

Die Nettofinanzverschuldung der AMAG-Gruppe lag mit Stand Ende September 2013 bei 50,1 Millionen Euro (30.09.2012: 12,8 Millionen Euro). Der Verschuldungsgrad befand sich Ende September 2013 mit 8,7 Prozent auf niedrigem Niveau (4,7 Prozent per 31. Dezember 2012). Die liquiden Mittel betrugen per Ende September 2013 79,5 Millionen Euro nach 84,3 Millionen Euro zum Jahresultimo 2012. 

 

Die AMAG-Gruppe verzeichnete Ende September 2013 ein Eigenkapital in Höhe von 574,3 Millionen Euro nach 544,1 Millionen Euro per Ende Dezember 2012. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 61,8 Prozent per Jahresultimo 2012 auf 62,4 Prozent per 30.09.2013.

 

Ausblick: Vollauslastung auch im 4. Quartal 2013; Unsicheres Marktumfeld  

Auf Basis des Auftragsstandes per Ende September gehen wir unter Berücksichtigung der planmäßigen jährlichen Instandhaltungsmaßnahmen von einer Vollauslastung der Kapazitäten im 4. Quartal 2013 aus. 

Zusammenfassend erwartet die AMAG aus operativer Sicht wiederum ein erfolgreiches Jahr. 

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„Wir gehen davon aus, die Absatzmenge des Vorjahres zu übertreffen. Für das Jahr 2013 bestätigen wir aufgrund des anhaltenden Margendrucks in den Segmenten Gießen und Walzen sowie des niedrigen Aluminiumpreises die zum Halbjahresfinanzbericht verlautbarte EBITDA-Bandbreite von 116 Millionen Euro bis 121 Millionen Euro.“ 

 


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Eine konkrete Aussage für das Jahr 2014 ist aufgrund der geringen Visibilität noch verfrüht. Erste Anzeichen für den Fortbestand der niedrigen Aluminiumpreise und der angespannten Margensituation in den Segmenten Gießen und Walzen deuten auf ein schwieriges Umfeld in 2014 hin. 


Walzwerksausbau im Plan 

Die Erweiterungsinvestition „AMAG 2014“ wird in 2013 für den Walzwerksbereich planmäßig fortgesetzt. Für den Ausbau der Gießerei-Kapazitäten zur Fertigung von Walzbarren muss der positive Bescheid zur Umweltverträglichkeitsprüfung abgewartet werden. Auf den Ausbau und die Inbetriebnahme des Walzwerkes sowie auf die Walzbarrenversorgung hat das jedoch keinen Einfluss.

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Über die AMAG Gruppe

Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 % beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. 1.490 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 820 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 134 Mio. Euro.

 

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